Brienz | 16. Juli 2007

Lamas und Hunde erfolgreich geführt

Zahlreiche Angebote im Rahmen des Ferienpasses Brienz

Anlässlich des Ferienpasses Brienz erlernten 15 Kinder unter Anleitung des Kynologischen Vereins Brienz den Umgang mit dem Hund und acht Kinder unternahmen ein Lama-Trekking.

15 Kinder bewiesen Stärke im Umgang mit Hunden beim Ferienpass-Angebot des Kynologischen Vereins Brienz.

Fotos: Eingesandt

15 Mädchen und Buben mit eigenen oder geliehenen Hunden bewiesen, dass sie «Hudelwetter» nicht scheuen. Trotz garstiger Witterung waren sämtliche Teilnehmer des Ferienpass-Angebotes des Kynologischen Vereins Brienz pünktlich, um die Arbeit mit den Vierbeinern zu beginnen. Unter dem Patronat des Vereins führte die Verantwortliche, Vereinspräsidentin Barbara Fischer, während drei Vormittagen durch ein vielseitiges Ausbildungsprogramm. Ihr zur Seite standen Marlise von Gunten und Ursi Turtschi. Die Kinder motivierten ihre Hunde dazu, «Sitz», «Platz» und weitere Befehle auszuführen. Nicht jeder Vierbeiner brachte die gleichen Voraussetzungen mit. Eine recht gegensätzliche Hundeschar hielt die Meisterinnen und die Meister auf Trab. So war es denn umso erfreulicher, dass der ganze Kurs ohne Zwischenfälle oder Probleme abgehalten werden konnte. Ein grosses Lob gebührt deshalb all den jungen Hundeführern, die mit viel Einsatz und Fairness die Erziehung der Hunde mittels Spiel und Spass ein Stück weiterbrachten. Für die Kursleiterinnen war es einmal mehr eine grosse Genugtuung, zu sehen, dass interessierte Kinder oft ein grosses Geschick im Umgang mit Hunden an den Tag legen. Der Kynologische Verein Brienz nimmt jederzeit Kinder ab zwölf Jahren im Übungsbetrieb auf.

 

Trekking mit vier Lamas

Leonardo, Linda, Lori und Mailo reckten ihre Köpfe neugierig ihren acht Gästen zu: An diesem Tag sollten sie ihre Ferienpass-Premiere bestehen. Die meisten der Trekker waren noch sehr jung, letztlich war doch der Kurs für Kinder ab 7 Jahren ausgeschrieben. Umso erstaunlicher packten sie ihre Arbeit an. Nach einer sorgfältigen Einführung durch Kursleiter «Oxi» Melchior Flück aus Brienz, dem Besitzer der Tiere, war die Truppe für den Ausgang bestens gerüstet. Im Mittelpunkt vieler Gespräche standen die Lamas. Es gab in der Tat viel zu lachen, zu kichern und zu verhandeln: Hat das Lama nun gespuckt oder war es bloss ein Niesen? Warum legt sich das Tier nun einfach so mitten auf dem Weg hin? «Oxi» wusste Rat und beantwortete diese oder jene Fragen. Die Wanderung führte bei bestem Wetter durchs Giessbachgelände in Richtung Iseltwald. Ein Zvieri im Wald sorgte für Stärkung im Hinblick auf den Rückmarsch. Schliesslich durften die Kinder stolz auf einen gelungenen Nachmittag zurückblicken. Denn sie hatten erfolgreich während Stunden Tiere, die sie an Grösse deutlich überragten, an der Führleine gelenkt.

Pressedienst

 

Das Lama-Trekking begeisterte insgesamt acht Kinder ab 7 Jahren

Quelle: Der Brienzer

Brienz | 26. Juli 2008

Wandern mit tierischer Unterstützung

Lamatrekking für Ferienpass-Kinder

Oxi Flück aus Brienz bot in diesem Jahr schon zum zweiten Mal die Ferienpass-Aktion Lamatrekking an. Zehn Kinder fanden sich im Stall beim Hotel Giessbach ein, lernten die Andentiere kennen und brachen zu einer kurzen Wanderung auf.

Oxi Flück erklärt den Kindern, wo das Lama herkommt.

Oxi Flück erklärt den Kindern, wo das Lama herkommt.

Fotos: Bettina Bhend

Aus der Distanz sehen sie weit freundlicher aus, mag sich manches Kind beim Anblick der Lamas gedacht haben. Aus der Nähe nämlich können die Andentiere ganz schön bedrohlich wirken – mit ihren nervös trampelnden Füssen, den langen Hälsen und den immer wachsam zuckenden Ohren. Und wie war das noch mal mit dem Spucken...? Um den doch grossen Respekt zwischen den Teilnehmern des Ferienpass-Angebots Lamatrekking und den Tieren etwas abzubauen, wies der Brienzer Lamahalter und Kursleiter Oxi Flück die Kinder erst einmal an, die Lamas zu striegeln. Noch etwas zaghaft machten sich die Schülerinnen und Schüler an die Fellpflege, setzten die Bürste fast ohne Druck an und wichen bei jedem Zucken des Tieres zurück. «Spätestens wenn wir von der gut zweistündigen Tour zurück sind, ist diese Angst total abgebaut», prophezeite Flück. Es ist bereits das zweite Mal, dass er mit seinen Tieren ein Ferienpass-Trekking anbietet.

 

Spezielle Lama-Füsse

Bevor Kinder und Leiter zur Tour aufbrachen, stellte Flück den Teilnehmern das Lama vor: Sie erfuhren, dass es in Südamerika heimisch ist, in der Schweiz etwa 25 Jahre alt wird und je nach Grösse bis zu 40 Kilogramm tragen kann. Er erläuterte, dass es ganz bewollte Lamas gebe und solche, deren Hälse und Beine nur von einem kurzen Fell bedeckt seien. Ganz besonders wies der Experte auf die Füsse der Lamas hin: «Sie haben keine Klauen wie etwa Kühe», erklärte er, während die Blicke der Kinder nach unten wanderten, «sondern haben lederne Sohlenpolster an ihren Füssen.» Damit würden sie den Wiesen, auf denen sie sich aufhalten, nicht schaden. Auch von den kleineren Verwandten der Lamas, den Alpakas, erzählte Flück den interessiert zuhörenden Kindern. «Ihre Wolle ist noch ein bisschen feiner als die der Lamas – daraus kann man Pullover machen.»

 

Durch die Fellpflege bauten die Kinder die Angst vor den Tieren ab.

Durch die Fellpflege bauten die Kinder die Angst vor den Tieren ab.

Gleich kann es losgehen: Das Lama trägt bereits die Satteltaschen.

Gleich kann es losgehen: Das Lama trägt bereits die Satteltaschen.

Kurzweiliger Nachmittag

Das Satteln der Tiere übernahm Oxi Flück selber, zumal es einiges Geschick verlangt, um die verschiedenen Gurte an der richtigen Stelle, nicht zu eng und nicht zu weit, zuzuschnallen. Besondere Vorsicht ist bei den Bauchgurten gefragt: Die Tiere würden manchmal empfindlich auf die Berührungen reagieren, erklärte Flück. Beim Beladen der Lamas achtete er darauf, die Satteltaschen ungefähr ausgeglichen zu füllen, sodass das Tier nicht aus dem Gleichgewicht kommt. Dann verliessen die Ferienpass-Teilnehmer den Stall in der Nähe des Hotels Giessbach. Flück marschierte voran, die Kinder teilten sich auf die übrigen Lamas auf. Danach machte sich die Gruppe zu einer Wanderung auf, die ihnen die Tiere näher brachte.

 

Quelle: Der Brienzer